PODCAST – ZUSAMMENFASSUNG FINALE

Hallo liebe TTM-Community,

im heutigen Podcast sprechen Niels „Schmuvness“ und Basti „TSL“ über das Finale 2017 vom vergangenen Wochenende, aus Sicht der Schiedsrichter. Dabei analysieren sie verschiedene Match Ups und Listenkonzepte. Am Ende geben sie noch einen Ausblick auf die kommende TTM Saison 2018.

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Viel Spaß beim Anhören,

Euer TTM-Team

3 Gedanken zu „PODCAST – ZUSAMMENFASSUNG FINALE

  1. Schöner Podcast von zwei echten Experten!
    Hat Spass gemacht, Euch zu zu hören. Und natürlich ne Menge gelernt.

  2. Super Podcast! Sehr treffend bei meinen Spielen analysiert. Ich habe leider echt einige Stellungsfehler gemacht und das hat mir ne Menge Punkte gekostet. Beim Spiel gegen Jan musste ich wegen meiner niedrigen Punktzahl hoch gewinnen. Im Testspiel gegen Jans Liste hat sich zwar gezeigt, dass man durch vernichten der Brims die Liste nicht so eskalieren lässt es aber dadurch ein auf Marker hocken und punkten Spiel wird. Er weiß durch die Botsverankerung genau die Maxreichweite und ich will nix rüber schicken um den Poxwalkern kein Sprungbrett durch Charges und piles sowie neue Bodys zu schenken. Somit würde ein Sieg wenn nicht hochausfallen. Deswegen hab ich auf den Stellungsfehler reagiert und alles auf eine Karte gesetzt weil das mMn die einzige Chance auf einen hohen Sieg war.

  3. Richtig cooler Podcast mit viel Spielwissen, top!

    Wir Ihr auch sagtet: Das Finale war echt entspannt und mit zwei erfahrenen Judges mehr als gut bestückt.
    Ich fands cool, dass Ihr offen wart bei einigen Regelsituationen und man auf einer Höhe mit Euch das besprechen konnte, anstatt einfach „abgewatscht“ zu werden wie es einige andere Judges gerne tun.

    Die Situation mit dem „Pathfinders“ Stratagem is halt wichtig gewesen im Spiel QuarktvsMachine , da ein bestimmter Rangertrupp einen Soulburst von 10 Reapern auslösen konnte. Da Reaper Rangefinder und Pathfinder nicht nur beide mit „finder“ enden sondern auch quasi dasselbe machen ist das schwer zu rulen gewesen.
    Ebenso die Interpretation von „Phantasm“, die ja denke ich noch eher ein interessantes Konzept ermöglicht, so wie Sebastian es auch mit dem Spielprinzip der Poxwalker ansprach.

    Ich persönlich sehe die Poxwalker Combo eher so, dass sie generfed werden sollte, dass sie nicht mehr spielbar ist, aber aus dem Grund der Gleichbehandlung. Denn jede ähnliche bisherige Sonderregel (Horrors die splitten oder Chaosbruten die erschaffen werden), wo aus Altem etwas Neues wird wurden so geruled, dass GW sagt die Spieler müssen dafür Punkte freihalten. Per RAW wäre dies mMn die richtige Wahl.
    Per RAI wiederum finde ich auch, dass Kultisten und Poxwalker und Konsorten ausserdem dahingehend generfed gehören, dass sie das Stratagem „Veterans of the Long War“ verwenden dürfen. Mir ist schleierhaft wie GW diese Lücke lassen konnte, dass dumme Menschlein und hirntote dumme Menschlein von einer Fähigkeit profitieren können, die in erster Linie Chaos Space Marines meint, welche den Langen Krieg durchlebt haben.
    Klar kann da jemand gegenargumentieren, aber dann solle man auch überlegen, dass zB Prinzen und Renegade Chapters nicht davon profitieren können, was noch undurchsichtiger ist, um zu wissen wer eigentlich hier gemeint ist.

    Kurovs Aquila, um bei Imbalance zu bleiben, ist wie Ihr sagt ein zu einfacher Huttrick zurzeit im Spiel.
    Das ein normaler Mensch durch diese Kombo doppelt so gut Stratageme erzeugt wie ein Ulthwe Autarch, welcher Jahrtausende Erfahrung hat als Strategiespezi und von Eldrad Ulthran unterstützt, der mal einfach so Jahrhunderte voraus sieht ist da schon arg komisch. Eldar brauchen da definitiv keinen Buff, aber eine Reduktion auf 6+ sollte da denke ich reichen.

    Zu meinem Spiel gegen Finn und Matthias: Es waren zwei sehr entspannte Spiele gegen gute Spieler, die mir gegenüber fair waren und gleichzeitig mir keine Fehler geschenkt haben.
    Da in beiden Fällen meine 2/3 Chance anzufangen nicht zu Stande kam war im Spiel gegen Matthias mein Spiel fast schon gelaufen und gegen Finn war noch alles offen aber ich machte einen Fehler beim Stellen meines Serpents gegen seine Death Company und diese kostete mich das Spiel.

    Insgesamt empfand ich das Motto des Finales so: Wer anfängt hat gewonnen!
    Nicht unbedingt in allen Matches, aber in den meisten war das sicher der Fall, so wie Sebastian auch die Strategie hinter Jans Poxwalkerliste gut kritisierte aufgrund dieser Mentalität.

    Insgesamt wird 2018 sicher ein wichtiges Jahr, um zu entscheiden, ob die 8. Edition sich weiterentwickelt oder langweilig wird und Bentagon deutete da schon hin, dass die folgenden Codicees maßgeblich dafür sorgen werden, dass Gegenkonzepte zu heutigen Problemlisten entstehen werden, welche das Meta auf den Kopf stellen werden oder zumindest ausbalancieren.

    Mich persönlich interessiert aber eher ein grundlegendes Erweitern und Ausbessern der eher recht einfach gehaltenen Grundregeln des Regelbuches. Also: Eine Arbeit an den Wurzeln, statt Beschneiden überlanger Äste dargestellt durch Sonderregeln und Missionsarten. Diese sind definitiv ein guter Fortschritt doch fehlt mir die taktische Tiefe früherer Editionen und vor allem im Vergleich zu anderen Spielsystemen, die sich etablieren im Markt um 40k.

    Wie seht Ihr das? Seid Ihr mit der Entwicklung der 8. Edition d’accord oder steht Ihr mit ihr auf Ewigem Krieg?

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